Brevo vs HubSpot (2026): Die beste DSGVO-konforme HubSpot-Alternative für deutsche KMUs
Brevo vs HubSpot im Vergleich: EU-Datenschutz, DSGVO-Konformität, Preise in €, CRM und E-Mail-Marketing. Warum Brevo für deutsche KMUs die günstigere und sicherere Wahl ist.
HubSpot und Brevo sind beides All-in-One-Plattformen für Marketing und CRM – doch für deutsche Unternehmen stellen sich zwei entscheidende Fragen über Features hinaus: Wo liegen die Daten? Und Was kostet es wirklich? HubSpot ist ein US-amerikanisches Unternehmen mit Datenspeicherung auf amerikanischen Servern. Brevo hingegen ist ein europäisches Unternehmen mit Sitz in Paris, das ausschließlich EU-Server nutzt und damit DSGVO-Compliance strukturell vereinfacht.
Hier ist der vollständige Vergleich für den deutschen Markt.
Visual Automation Builder
Drag-and-drop-Workflow-Editor mit Multi-Channel-Triggern – E-Mail, SMS und WhatsApp in einem einzigen Flow. HubSpots Automatisierung erfordert den Professional-Plan (ab 800 €/Monat); bei Brevo ist sie ab 18 €/Monat enthalten.
- Email + SMS + WhatsApp in one workflow
- Behavioural triggers (cart, browse, purchase)
- A/B split within automations
- 20+ pre-built templates
Schnellvergleich
| Funktion | Brevo | HubSpot |
|---|---|---|
| Kostenloser Plan | ✓ 300 E-Mails/Tag, unbegrenzte Kontakte | ✓ Nur CRM, eingeschränktes Marketing |
| Einstiegspreis (bezahlt) | ca. 9 €/Monat | ca. 15 €/Monat (Starter, stark eingeschränkt) |
| E-Mail-Marketing | ✓ Vollständig | ✓ Vollständig |
| Marketing-Automatisierung | ✓ Umfangreich | ✓ Branchenführend |
| CRM | ✓ In allen Plänen enthalten | ✓ Kostenlos, aber eingeschränkt |
| SMS-Marketing | ✓ Global (200+ Länder) | ✓ Nur USA, kostenpflichtiges Add-on |
| WhatsApp-Marketing | ✓ Vollständig unterstützt | ✗ Nicht verfügbar |
| Transaktionale E-Mails | ✓ Integriert | ✗ Erfordert Integration oder Add-on |
| Datenspeicherung | ✓ EU-Server (DSGVO-konform) | ✗ US-Server (Zusatzverträge nötig) |
| Deutschsprachiger Support | ✓ E-Mail + Chat | Nur in bezahlten Plänen |
DSGVO und Datenschutz: Der entscheidende Unterschied für deutsche Unternehmen
Für deutsche KMUs ist DSGVO-Compliance kein nettes Extra – es ist gesetzliche Pflicht. Hier unterscheiden sich die beiden Plattformen grundlegend.
Brevo hat seinen Sitz in Paris und speichert alle Kundendaten ausschließlich auf Servern innerhalb der Europäischen Union. Es gibt keinen Datentransfer in die USA oder andere Drittländer. Das Unternehmen unterliegt der EU-Datenschutzgrundverordnung und bietet einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO direkt im Dashboard an. Für deutsche Unternehmen bedeutet das: keine komplizierten Standardvertragsklauseln, kein Risiko durch US-Datenschutzgesetze wie den CLOUD Act.
HubSpot hat seinen Hauptsitz in Cambridge, Massachusetts (USA). Kundendaten werden standardmäßig auf US-Servern verarbeitet. Zwar bietet HubSpot für europäische Kunden EU-Datenspeicherung als Option an, doch diese ist nicht automatisch aktiviert und erfordert zusätzliche vertragliche Vereinbarungen. US-Recht kann grundsätzlich auf in den USA ansässige Unternehmen angewendet werden – ein Restrisiko, das bei Brevo nicht besteht.
Fazit für deutsche Unternehmen: Brevo ist die strukturell sicherere Wahl für DSGVO-Compliance, ohne aufwendige Rechtsprüfung.
Preisvergleich in Euro
Gerade für den deutschen Markt ist der Preisunterschied erheblich.
Brevo
- Kostenlos: 300 E-Mails/Tag, unbegrenzte Kontakte, CRM, einfache Automatisierung
- Starter (ca. 9 €/Monat): 5.000 E-Mails/Monat, kein Tageslimit, kein Brevo-Branding
- Business (ca. 18 €/Monat): Marketing-Automatisierung, Landing Pages, A/B-Tests, mehrere Nutzer
- Enterprise: Individuelle Preise, dedizierte IP, SLA, Premium-Support
HubSpot
- Kostenlos: Nur CRM, E-Mails auf 2.000/Monat begrenzt, keine Automatisierung
- Starter (ca. 15 €/Monat): 1 Platz, einfache E-Mails, Formulare, sehr begrenzte Automatisierung
- Professional (ca. 800 €/Monat): Vollständige Marketing-Automatisierung, Smart Content, Social Media
- Enterprise (ca. 3.600 €/Monat): Revenue Attribution, benutzerdefinierte Objekte, erweitertes Reporting
Der entscheidende Vergleich für deutsche KMUs: Wer Marketing-Automatisierung mit E-Mail, SMS und mehrstufigen Workflows benötigt, bekommt mit Brevo Business (ca. 18 €/Monat) in etwa das, was HubSpot Professional (ca. 800 €/Monat) bietet – zu etwa 2 % der Kosten. Das sind über 9.000 € Ersparnis pro Jahr.
E-Mail-Marketing
Beide Plattformen bieten Drag-and-drop-E-Mail-Builder, A/B-Tests, Segmentierung und detaillierte Analysen. Auf Funktionsebene sind sie für die meisten Nutzer vergleichbar.
Wo Brevo gewinnt: Transaktionale E-Mails sind integriert. HubSpot erfordert eine Drittanbieter-Integration (Postmark, Mailgun) oder das HubSpot Transactional Email Add-on (ab 400 €/Monat).
Wo HubSpot gewinnt: E-Mail-Templates sind von Haus aus ansprechender. Personalisierungs-Tokens und Smart Content sind auf höheren Plänen ausgereifter.
CRM und Kontakte
HubSpots CRM ist wirklich exzellent – wohl das beste kostenlose CRM auf dem Markt – mit starkem Pipeline-Management, Kontaktaktivitäts-Timelines und Deal-Tracking.
Brevos CRM deckt die wichtigsten Anwendungsfälle ab: unbegrenzte Kontakte, Deal-Pipelines, Aufgabenverwaltung und Kontaktnotizen. Für die meisten deutschen KMUs ist das vollständig ausreichend.
Wo HubSpot gewinnt: Native Integrationen mit Salesforce, komplexes Vertriebsreporting, prädiktives Lead-Scoring und ein wesentlich größeres Drittanbieter-App-Ökosystem.
Wo Brevo gewinnt: Alle CRM-Funktionen sind im kostenlosen Plan verfügbar. Keine Kontaktlimits. Kontakte synchronisieren sich direkt mit E-Mail-, SMS- und WhatsApp-Kampagnen ohne zusätzliche Einrichtung. Und: Kundendaten bleiben in der EU.
SMS- und WhatsApp-Marketing
Das ist ein entscheidender Unterschied für deutsche Unternehmen, die multi-channel kommunizieren.
Brevo: Vollständiges SMS-Marketing in 200+ Länder, WhatsApp Business API-Integration und ein einheitlicher Posteingang für alle Kanäle – alles in den Standardplänen enthalten.
HubSpot: SMS-Marketing ist ein kostenpflichtiges Add-on, ausschließlich für USA und Kanada. WhatsApp wird nativ nicht unterstützt. Eine Integration wäre nur über Zapier oder Make möglich.
Wer Kunden in Deutschland und europäischen Märkten per WhatsApp oder SMS erreichen möchte, findet in Brevo die klare Lösung.
Marketing-Automatisierung
HubSpots Automatisierung ist ausgereifter: Verzweigungslogik, zielbasierte Einschreibung, prädiktives Scoring und enge Integration mit der Vertriebs-Pipeline. Es ist der Maßstab für Enterprise-Marketing-Automatisierung.
Brevos Automatisierung deckt die Workflows ab, die die meisten deutschen Unternehmen tatsächlich nutzen: Willkommenssequenzen, abgebrochene Warenkörbe, Re-Engagement, Geburtstags-E-Mails und Lead Nurturing. Die Oberfläche ist visuell, intuitiv und deckt 90 % der realen Anforderungen ab.
Wer komplexe B2B-Vertriebszyklen mit Dutzenden von Verzweigungen automatisiert, sollte HubSpot wählen. Wer E-Commerce- oder KMU-Marketing-Automatisierungen betreibt, erledigt das mit Brevo zu einem Bruchteil des Preises.
Für wen ist Brevo die bessere Wahl?
- Kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland, die DSGVO-Compliance ohne Aufwand sicherstellen wollen
- Unternehmen, die E-Mail, SMS und WhatsApp in einem Tool vereinen möchten
- E-Commerce-Marken, die transaktionale E-Mails integriert benötigen
- Alle, die HubSpots Preise für ihre aktuelle Wachstumsphase als unverhältnismäßig empfinden
- Startups und Agenturen, die mit engem Budget maximale Reichweite erzielen müssen
Für wen ist HubSpot die bessere Wahl?
- Größere B2B-Unternehmen mit komplexen mehrstufigen Vertriebs-Pipelines
- Teams, die tiefgreifende native Integrationen mit Enterprise-Tools benötigen (Salesforce, Slack usw.)
- Unternehmen, die HubSpots CMS oder Service Hub nutzen und alles in einem Ökosystem vereinen möchten
- Marketing-Teams, die erweitertes Attribution-Reporting und Revenue-Tracking benötigen
Fazit
Für die meisten deutschen KMUs ist Brevo die stärkere Wahl: EU-Datenschutz ohne Kompromisse, Preise, die auch für mittelständische Budgets passen, und vollständiger Multi-Channel-Support inklusive WhatsApp und SMS weltweit. Der Wechsel von HubSpot zu Brevo bedeutet für viele Unternehmen eine Einsparung von 80–98 % der Lizenzkosten bei vergleichbarem Funktionsumfang für gängige Marketing-Workflows.
HubSpot rechtfertigt seinen Premiumpreis für große B2B-Unternehmen, bei denen die Komplexität der Vertriebs-Pipeline und die nativen Enterprise-Integrationen die Investition lohnen.
Brevo kostenlos testen – 300 E-Mails/Tag, unbegrenzte Kontakte, CRM und einfache Automatisierung. Keine Kreditkarte erforderlich. Datenspeicherung in der EU.